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	<title>Säugetiere Archive - wisentinsel.de</title>
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	<description>Wundervolle Tiere in Europa - der Blog</description>
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	<title>Säugetiere Archive - wisentinsel.de</title>
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		<title>Wildschweine: Faszinierende aber auch unbeliebte Tiere</title>
		<link>https://wisentinsel.de/wildschweine/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2019 09:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Säugetiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wildschweine sind gerade in ländlichen Gebieten und in Wohngebieten nahe dem Waldrand alles andere als selten. Aus der Ferne sind die beleibten Paarhufer vielleicht noch nett anzusehen, doch in direkter Nähe zum eigenen Grundstück wirken sie bedrohlich. Wildschweine: Herkunft, Aussehen und Lebensweise Ursprünglich kamen die Wildschweine aus dem westlichen Europa und aus Südasien. Allerdings wurden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wildschweine sind gerade in ländlichen Gebieten und in Wohngebieten nahe dem Waldrand alles andere als selten. Aus der Ferne sind die beleibten Paarhufer vielleicht noch nett anzusehen, doch in direkter Nähe zum eigenen Grundstück wirken sie bedrohlich.</p>
<h2>Wildschweine: Herkunft, Aussehen und Lebensweise</h2>
<p>Ursprünglich kamen die Wildschweine aus dem westlichen Europa und aus Südasien. Allerdings wurden die wilden Tiere bereits vor vielen Jahren sowohl in Australien, als auch im Norden und Süden Amerikas ausgesetzt. Von dort aus erreichten Sie bald die ganze Welt.</p>
<p>Generell gelten Wildschweine als überaus anpassungsfähig. Das ist vor allem der Tatsache zuzuschreiben, dass die gewichtigen Tiere zu den Allesfressern gehören. Sie fressen sowohl Getreide als auch Fleisch, Gemüse, Blätter, Obst und sogar Abfälle. Da sie das Futter sehr gut verwerten können und gerade hierzulande fast keine natürlichen Feinde haben, verbreiten sie sich recht schnell.</p>
<p>Wildschweine haben einen gedrungenen Körperbau und wirken aufgrund des massiven Kopfes und Rumpfes auf Menschen bedrohlich. Auch die kurzen, kräftigen Beine machen die Schweine zu echten Kraftpaketen. Diese Tiere halten weder Winterruhe noch Winterschlaf. Stattdessen passen sie sich den Wetterbedingungen durch einen Fellwechsel an.</p>
<h2>Diesen Schaden richten Wildschweine im Garten an</h2>
<p>Wenn das Futterangebot auf den Maisfeldern und im Wald im Winter knapper wird, machen sich Wildschweine auf die Suche nach einem adäquaten Ersatz. Bei ihren Streifzügen landen sie häufig in privaten Gärten oder öffentlichen Parks.</p>
<p>Da die Tiere mit der Schnauze den Boden umgraben, entstehen gerade in Zier- und Nutzgärten Schäden. Die Suche nach Schnecken, Würmern und essbaren Wurzeln führt dazu, dass die Beete und Rasenflächen durch den Besuch eines oder mehrere Wildschweine nachhaltig beschädigt werden. Oftmals ist der Garten am Tag nach dem Besuch nicht mehr wiederzuerkennen.</p>
<p>Als vorbeugende Maßnahme helfen Umzäunungen, welche mindestens hüfthoch sind. Effektiv sind außerdem elektrische Zäune, die den Wildschweinen einen unangenehmen, aber nicht lebensgefährlichen elektrischen Schlag versetzen, wenn sie sich nähern.</p>
<h2>So werden Wildschweine vertrieben</h2>
<p>Generell lassen sich Wildschweine am besten durch für sie unangenehme Gerüche oder Geräusche vergrämen. Das laute Geräusch einer Signalhupe versetzt die Tiere in Angst und lässt sie in den meisten Fällen die Flucht ergreifen.</p>
<p>Scharfe Chilipasten können im Garten verteilt werde. Falls die Wildschweine diese aus Versehen fressen, werden die Tiere den Garten so schnell nicht wieder aufsuchen. Auch Stänkermittel speziell gegen Wildschweine sind effektiv. Der Geruch wirkt auf die Tiere so abstoßen, dass diese den Garten in der Zukunft meiden werden. Im Handel gibt es außerdem Pellets, die Wildschweine vergrämen.</p>
<p>Weitere Infos zur Abwehr von Wildschweinen erhalten Sie <a href="https://abwehrguru.de/abwehr-gegen-wildschweine/">beim Abwehrguru</a>.</p>
<h2>Das lockt die Wildschweine an</h2>
<p>Dass die Tiere heimische Gärten und Parks mitten in der Stadt aufsuchen, hat gute Gründe. Vor allem herabgefallenes Laub, altes Obst und überquellende Mülltonnen ziehen die Tiere magisch an. Wer dafür sorgt, dass der Garten und die umliegenden Straßen stets sauber bleiben, der minimiert das Risiko eines Wildschweinbesuchs.</p>
<p>Besonders häufig werden solche Häuser aufgesucht, die über eine separate Scheune verfügen. Werden hier Futtermittel oder Vorräte für Mensch und Tiere gelagert, so können die Wildschweine das riechen. Aufgrund des Hungers und des guten Geruchssinns nehmen die Tiere längere Wege in Kauf, um die Nahrungsquelle zu erreichen.</p>
<p>Wer im Frühling ein Wildschwein trifft, der sollte vorsichtig sein. Führen die weiblichen Tiere Frischlinge mit sich, können sie auf Menschen aggressiv reagieren. Das ganze Jahr über gilt: Abstand halten!</p>
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		<title>Die Lebensweise des Marders</title>
		<link>https://wisentinsel.de/die-lebensweise-des-marders/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2019 16:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Säugetiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Marder ist bekannt als das Tier, das sich gerne in den Motorräumen von Autos einrichtet und dort teils erhebliche Schäden verursacht. Im europäischen und asiatischen Raum ist vorwiegend der Steinmarder (Martes foina) vertreten, der ursprünglich in Höhlen wohnte und sich mit der Zeit in die Städte traute und sich dort vermehrte. Die kleinen Tiere [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Marder ist bekannt als das Tier, das sich gerne in den Motorräumen von Autos einrichtet und dort teils erhebliche Schäden verursacht. Im europäischen und asiatischen Raum ist vorwiegend der Steinmarder (Martes foina) vertreten, der ursprünglich in Höhlen wohnte und sich mit der Zeit in die Städte traute und sich dort vermehrte. Die kleinen Tiere werden der Familie der hundeähnlichen Raubtiere zugeordnet, zu der unter anderem auch Wiesel und Otter gehören.</p>
<h2>Der Lebensraum zwischen Natur und Zivilisation</h2>
<p>Vorwiegend sind Marder in Kleinstädten und Dörfern in Naturnähe beheimatet. Dort finden Sie ideale Lebensbedingungen und leben an hohen Einfamilienhäusern, Scheunen oder in verstecken Lücken zwischen Häusern. Jedoch auch in Städten und größeren Parkanlagen können Sie gut überleben. Da Marder sich relativ schnell vermehren, können Dörfer schnell mehrere Tiere beheimaten, welche dann gegenseitig um ihr Revier kämpfen.</p>
<p>Ein beliebtes Domizil sind unter anderem Dachböden. Wenn sich ein Marder im Dachstuhl eingenistet hat, wird dies von den Bewohnern häufig durch kratzende oder tapsende Geräusche am späten Abend und in der Nacht wahrgenommen. Neben den Geräuschen stellt auch der Geruch eine Belästigung dar. Der Kot von Mardern zeichnet sich durch einen intensiven Geruch aus, der von Menschen als sehr störend empfunden wird. Darüber hinaus richten die Tiere diverse Schäden im Haus an &#8211; ähnlich wie beim Auto.</p>
<h2>Die Ernährung und Futtersuche</h2>
<p style="text-align: left;"><a href="https://www.forschung-und-wissen.de/magazin/marder-arten-aussehen-leben-und-schutzmoeglichkeiten-13373118">Marder</a> gelten als Allesfresser, ernähren sich aber oft vorwiegend aus Fleisch und Fisch. <span class="tojvnm2t a6sixzi8 abs2jz4q a8s20v7p t1p8iaqh k5wvi7nf q3lfd5jv pk4s997a bipmatt0 cebpdrjk qowsmv63 owwhemhu dp1hu0rb dhp61c6y iyyx5f41">Dabei ist nicht zu unterschätzen, das Marder durchaus auch Tiere angreifen, die der eigenen Körpergröße entwachsen sind. Daher sollten insbesondere Halter von Kleintieren, wie beispielsweise Kaninchen, auf ein gut gesichertes <a href="https://kaninchen-profi.de/kaninchen-aussengehege/">Kaninchen Außengehege</a> achten. In Dörfern und Städten finden sie häufig Nahrung im Hausmüll. </span>Insekten und Kleintiere sind häufig Beute des Raubtieres. Theoretisch können Marder auch Tiere erlegen, die größer und schwerer als sie sind, was aber sehr selten der Fall ist. Beeren, Nüsse und Früchte sind auch eine wichtige Nahrungsquelle für das Tier. Da sie als sehr anpassungsfähig gelten, finden sie nahezu überall geeignete Nahrungsquellen.</p>
<p>Die Futtersuche findet in der Regel nachts statt. Während (offene oder durch Überlast leicht geöffnete) Mülltonnen einfache Beute sind, gestaltet sich die Jagd in zivilisierter Gegend etwas schwerer. In den frühen Morgenstunden, wenn auf den Straßen oft angefahrene Tierkadaver liegen, erwischt man Marder auch oft beim Fressen von Aas.</p>
<p>Da die Tiere keinen Winterschlaf halten, sind sie auch im Winter aktiv auf Nahrungssuche. Dies gestaltet sich zwar weitaus weniger einfach als im Sommer, ist aber möglich. Die l Winter gilt daher besonders für Mülltonnen besonderen Schutz, da diese wohl die leichteste Quelle für Nahrung im Winter darstellen. Im Winter sind Marder übrigens besonders gerne im Motorraum oder auf dem Dach von (frisch abgestellten) Fahrzeugen, um sich daran zu wärmen.</p>
<h2>Von Paarungsverhalten und Revierkämpfen</h2>
<p>Die Paarungszeit von Mardern findet im Sommer statt. Besonders zwischen Juli und August paaren sich Marder, was dann zu den typischen Problemen in der Herbstzeit führt. In dieser beginnt nämlich für die Jungtiere die Suche nach einem eigenen Revier, was nicht selten in Konkurrenzkämpfen ausartet. Dieser Umstand ist auch Grund dafür, dass besonders im Herbst viele Autos Marderschäden aufweisen. Eine alte Regel besagt nämlich: ein Marder ist nicht gefährlich für das Auto, kommt aber ein zweiter hinzu, kämpfen sie im Innenraum des Motors, wodurch dann schnell kostspielige Schäden entstehen können.</p>
<p><a href="https://www.amazon.de/DFNT-Marderabwehr-Marderspray-Marderschreck-Marderfalle/dp/B07NP1Q4SW?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=B07NP1Q4SW&amp;qid=1616771935&amp;sr=8-1&amp;linkCode=ll1&amp;tag=pbnwisent-21&amp;linkId=3d97d6db5b6d043fa13902589ffbec7a&amp;language=de_DE&amp;ref_=as_li_ss_tl">Marderabwehr gibt es übrigens bei Amazon</a> *.</p>
<p>Warum mögen Marder eigentlich den Motorraum von Autos so sehr? Die Antwort ist einfach. Die Tiere suchen lediglich einen warmen und geschützten Platz zum kurzen Verweilen. Nicht selten hinterlassen Sie dabei ihre Duftmarke. In diesem Fall ist gar kein Kampf im Motorraum nötig. Parkt man an einer anderen Stelle, kann ein anderer Marder in den Motor und versuchen, die Spuren seines Nebenbuhlers zu beseitigen. Dies geschieht durch das Durchbeißen und teilweise verscharren von Kabeln und anderen Motorteilen.</p>
<p>Im Kampf um ihre Hoheitsgebiete können Marder auch Menschen angreifen. Besonders, wenn sie sich bedroht oder in die Enge getrieben fühlen sind Attacken nicht ausgeschlossen. Beim Angriff kratzen und beißen die Tiere, wodurch schmerzende Wunden entstehen können. Neben anderen Mardern sind auch frei herumlaufende Katzen häufige Kampfgegner der kleinen Raubtiere.</p>
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		<title>Der Wolf in unseren Wäldern</title>
		<link>https://wisentinsel.de/der-wolf-in-unseren-waeldern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2018 13:10:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Säugetiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wolf ist in unseren Wäldern wieder heimisch geworden und breitet sich langsam von Ost nach West aus. Im Ökosystem übernimmt er als Raubtier und Aasfresser die wichtige Aufgabe, den Bestand an Beutetieren stabil und gesund zu halten. Damit konkurriert er mit den Jägern, die sich seit der Zeit, in der die Wölfe in unseren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wolf ist in unseren Wäldern wieder heimisch geworden und breitet sich langsam von Ost nach West aus. Im Ökosystem übernimmt er als Raubtier und Aasfresser die wichtige Aufgabe, den Bestand an Beutetieren stabil und gesund zu halten. Damit konkurriert er mit den Jägern, die sich seit der Zeit, in der die Wölfe in unseren Breiten ausgerottet waren, diesen Aufgaben widmen.</p>
<h2>Wölfe leben im Rudel</h2>
<p>Der wissenschaftliche Name des Wolfes lautet Canis lupus. Canis, das ist der Hund. Der Wolf ist <a href="https://www.heyhund.com/" target="_blank" rel="noopener">mit dem Hund, wie wir ihn kennen</a>, sehr eng verwandt, denn er ist der Ahnherr aller Hunde. Er lebt hauptsächlich in Rudeln mit 12 bis 36 Artgenossen in einem Revier, das er gegen fremde Gruppen mit aller Kraft verteidigt. Die Größe der Rudel und der Reviere wird vom Nahrungsangebot bestimmt.</p>
<p>An der Spitze des Rudels stehen das männliche und das weibliche Alphatier. Diese Tiere paaren sich einmal im Jahr. Die anderen Mitglieder sind die Jungen aus den zwei bis drei letzten Würfen. Geschlechtsreife Nachkommen verlassen das Rudel und streifen auf der Suche nach einem neuen Revier und einer Partnerin einsam umher. Finden sie beides, gründen sie ein neues Rudel. Zuweilen schließen sich einsame Tiere für eine gewisse Zeit einem fremden Rudel an, sofern sie geduldet werden. Finden sie dort eine Partnerin verlassen sie das Rudel wieder und gründen mit dieser Wölfin eine neue Familie. Mit der Besetzung neuer Reviere breiten sich die Tiere aus.</p>
<p>Das Zusammenleben im Rudel erweist sich bei der Jagd auf Beutetiere als vorteilhaft. So können Tiere erlegt werden, denen ein einzelner Wolf kräftemäßig unterlegen ist. Das gemeinsame Vorgehen setzt eine soziale Struktur im Wolfsrudel und eine Verständigung durch Laute, Mimik und Körperhaltung voraus. Viele dieser Signale werden noch von den Haushunden verwendet. In der sozialen Struktur helfen die älteren Jungtiere, ihren kleinen Geschwistern Verhaltensweisen und Jagdstrategien zu vermitteln.</p>
<h2>Ernährung der Wölfe</h2>
<p>Wölfe ernähren sich von Beutetieren, von Aas und von Früchten. Sie gehören zu den Allesfressern. Als Beutetiere werden in unseren Breiten vor allem Rehe, Hasen, Rotwild, Wildschweine und kleine Säugetiere gejagt. In der Nähe von menschlichen Ansiedlungen reißen Wölfe auch Haustiere, vor allem Schafe und Rinder. Das führt zwangsläufig zu Konflikten zwischen den betroffenen Landwirten und Tierschützern, die sich um die Erhaltung der Wölfe bemühen.</p>
<h2>Geschützte Wölfe</h2>
<p>Noch sind die Wölfe vom Gesetz streng geschützt. Den Schutz versuchen Jäger und Viehzüchter zu lockern. Die einen fürchten den Verlust ihrer Tiere, die anderen ärgert die Konkurrenz und treibt der Wunsch nach Trophäen. Die Argumentation gegen den Wolf wird oft mit angsteinflößenden Mitteln und irreführenden Verallgemeinerungen geführt. Befürworter der Wölfe stützen sich meist auf konkrete Zahlen und Fakten zu Größe und Wachstum der Populationen, zum Verhältnis von Zwischenfällen mit und ohne Beteiligung von Wölfen oder zur Nahrungszusammensetzung, die sie aus den Ausscheidungen ermitteln. Erfolgversprechend ist, diese Fakten durch eine klare Herausstellung der unterschiedlichen Interessenlagen zu ergänzen. Vielen, die Entscheidungen treffen, fehlt die Übung im Umgang mit Fakten. Sie vertrauen deshalb gerne Scheinargumenten von Interessenvertretern.<br />
Um die Konflikte zu entschärfen, wurde in Bundesländern, in denen sich Wölfe angesiedelt haben, ein Wolfsmanagement eingerichtet. Eine Aufgabe des Wolfsmanagements ist die Beobachtung der Tiere zur Ermittlung der Zahl vorhandener Exemplare, ihres Gesundheitszustandes und ihrer Wanderrouten. Diese Arbeit wird als Wolfsmonitoring bezeichnet. Daraus werden Maßnahmen für die Erhaltung der Wölfe abgeleitet.</p>
<p>Außerdem werden Empfehlungen für den Schutz von Haustieren, besonders von solchen, die auf Weiden leben, entwickelt. Diese Empfehlungen werden zum Teil in Vorschriften umgesetzt. Die Erstellung von Statistiken zu Schäden durch Wolfsangriffe und von Regeln für die Leistung von Schadensersatz gehört ebenfalls zu den Aufgaben im Wolfsmanagement.<br />
Eine weitere Aufgabe besteht darin, Menschen über das richtige Verhalten beim Zusammentreffen mit Wölfen in der Natur zu informieren.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Lernen wir von den Naturvölkern, die Wölfe respektieren und bewundern. Lassen wir die Wölfe leben.</p>
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		<item>
		<title>Fledermäuse</title>
		<link>https://wisentinsel.de/fledermaeuse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2018 09:15:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Säugetiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fledermäuse gehören zusammen mit den eng verwandten Flughunden zu den sogenannten Fledertieren. Sie sind damit die einzige zu dieser Ordnung zählende Art, welche fliegen kann. Auf der ganzen Welt gibt es knapp 1.000 verschiedene Arten. Die Verbreitung der Fledermaus in Deutschland In Deutschland leben rund 25 verschiedene Arten von Fledermäusen. Zu den verbreitetsten Arten gehören [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fledermäuse gehören zusammen mit den eng verwandten Flughunden zu den sogenannten Fledertieren. Sie sind damit die einzige zu dieser Ordnung zählende Art, welche fliegen kann. Auf der ganzen Welt gibt es knapp 1.000 verschiedene Arten.</p>
<h2>Die Verbreitung der Fledermaus in Deutschland</h2>
<p>In Deutschland leben rund 25 verschiedene Arten von Fledermäusen. Zu den verbreitetsten Arten gehören vor allem die Mopsfledermaus, die Nordfledermaus, die Alpenfledermaus, die Nymphenfledermaus und das Kleine Mauseohr. Da Fledermäuse zu den besonders gefährdeten Säugetierarten gehören, stehen sie in Deutschland unter Naturschutz. Der Fledermausschutz ist deshalb so wichtig, weil die Tiere zahlreichen Gefahren wie zum Beispiel Bioziden, Windenergieanlagen und einem akuten Nahrungsmangel durch das Fehlen von Insekten ausgesetzt sind. Wer eine Fledermaus fängt, sie verletzt oder gar tötet, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Höhe der Strafe variiert von Bundesland zu Bundesland und liegt zwischen 50.000 Euro und 65.000 Euro. Das Zerstören von Ruhestätten wird in gleicher Weise bestraft.</p>
<h2>Die Fledermaus in der Schweiz, Österreich und Europa</h2>
<p>In der benachbarten Schweiz gibt es sogar 30 verschiedene Fledermausarten. Diese werden in vier verschiedene Familien unterteilt. Dazu gehört die Familie der Miniopteridae, die Molossiadae, die Vespertilionidae und die Rhinolophidae. In Österreich gibt es derzeit rund 28 Arten. Am häufigsten trifft man dort auf die Große Hufeisennase, die Kleine Hufeisennase, die Wasserfledermaus, die Teichfledermaus, und das Mausohr. Insgesamt kommen im europäischen Raum vor allem die Mauseohren und die Bulldoggfledermaus vor. Diese Arten gibt es deshalb so häufig, weil sie zu den besonders robusten und fortpflanzungsfreudigen Arten zählt.</p>
<h2>Markante Merkmale und Körperbau</h2>
<p>Fledermäuse sind generell etwas kleiner als die eng verwandten Flughunde. Die größte Fledermausart hat eine Kopflänge von rund 14 Zentimetern und eine Spannweite von knapp 60 Zentimetern. Die kleinste Art nennt sich Hummelfledermaus uns ist gerade einmal zwei Gramm schwer. Zusammen mit nur einer anderen Tierart gilt sie als das kleinste bekannte Säugetier. Das Fell der fliegenden Säuger ist dicht und von einer gräulichen bis bräunlichen Farbe. Die Bauchseite ist stets heller als der Rücken.</p>
<p>Die Flughaut der Tiere ist eines der hervorstechendsten Merkmale und ermöglicht den Fledermäusen das Fliegen. Die Haut besteht aus zwei übereinanderliegenden Hautschichten, welche sich fast über die ganze Körperlänge der Fledermäuse erstrecken. Eine sogenannte Schwanzflughaut dient dazu, die meist noch lebende Beute einzufangen und zum Nest zu transportieren.</p>
<h2>Die erstaunliche Lebensweise der Fledermäuse</h2>
<p>Fledermäuse ernähren sich von Insekten, welche sie im Flug erlegen. Einige wenige in den Tropen lebende Arten ernähren sich vegetarisch und sind aufgrund ihrer Lebensweise äußerst wichtig für das Überleben der exotischen Flora. Besonders große Arten fressen neben Insekten auch sehr kleine Säugetiere. Sogar andere, weniger gewichtige Fledermausarten werden von diesen Tieren verspeist. Außerdem stehen Mäuse, kleine Vögel und Frösche auf dem Speiseplan. Die Vampyrum Spectrum ist die allergrößte Fledermaus und frisst mitunter Vögel, welche die Größe einer Taube aufweisen.</p>
<p>Der Körperbau der Tiere ist bis ins kleinste Detail auf Fliegen und das nächtliche Jagen in der Luft ausgelegt. Der im Verhältnis zum restlichen Skelett äußerst voluminöse Brustkorb dient dazu, dass die starke Brustmuskulatur einen festen Ansatzpunkt hat. Wenn eine Fledermaus sich in die Lüfte begibt, wird der Herzschlag erhöht, damit der gesteigerte Bedarf an Sauerstoff im Blut des Tieres abgedeckt werden kann. Das Herz ist außerdem sehr groß, damit das anstrengende Jagen trotz des geringen Körpergewichts gut funktioniert. Im Vergleich zu anderen Säugern hat die Fledermaus ein circa dreifach vergrößertes Herzvolumen.</p>
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		<item>
		<title>Der Europäische Feldhamster</title>
		<link>https://wisentinsel.de/der-europaeische-feldhamster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Aug 2018 07:02:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Säugetiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim europäischen Feldhamster handelt es sich um ein Nagetier. Der wissenschaftliche Fachname lautet Cricetus cricetus. Das Tier gehört zu der Ordnung der Nagetiere, der Familie der Hamster- und Wühlmausartigen sowie der Gattung der Feldhamster. Lesen Sie, was dieses in Deutschland stark geschützte Säugetier ausmacht: Informationen zum Lebensraum und der Verbreitung Das Tier lebt vor allem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim europäischen Feldhamster handelt es sich um ein Nagetier. Der wissenschaftliche Fachname lautet Cricetus cricetus.<br />
Das Tier gehört zu der Ordnung der Nagetiere, der Familie der Hamster- und Wühlmausartigen sowie der Gattung der Feldhamster. Lesen Sie, was dieses in Deutschland stark geschützte Säugetier ausmacht:</p>
<h2>Informationen zum Lebensraum und der Verbreitung</h2>
<p>Das Tier lebt vor allem in kontinentalem Klima. Daher reicht das Verbreitungsgebiet von den Steppen Zentralasiens über Russland bis hin nach Osteuropa. In mitteleuropäischen Ländern ist der europäische Feldhamster nur in bestimmten Regionen aufzufinden, dabei vermehrt in der Tschechischen Republik, Ungarn, Slowenien, Frankreich und Deutschland.<br />
Der Lebensraum des Nagetiers begrenzt sich auf ländliche Ackerflächen sowie Lehm- und Waldböden.<br />
Hierzulande gehört der europäische Feldhamster heutzutage zu den streng geschützten Arten. Ein großer Rückgang in der Populationsdichte erfolgte dadurch, dass das Tier über einen sehr langen Zeitraum hinweg als landschaftlicher Schädling bekämpft wurde. Heute hat sich der Fang zwar deutlich zurückentwickelt, es bestehen jedoch neue Gefährdungsfaktoren. Zu den bedeutendsten zählt vor allem der Verlust des natürlichen Lebensraums durch die Intensivierung der Landwirtschaft.</p>
<p>Doch auch die illegale Fell- und Pelzindustrie stellt für das kleine Nagetier eine große Bedrohung dar.</p>
<h2>Daten und Merkmale des europäischen Feldhamsters</h2>
<p>Im Durchschnitt verfügt der europäische Feldhamster über eine gesamte Körpergröße, die zwischen 20 und 35 Zentimetern variiert. Der meist felllose Schwanz fügt diesen Daten noch circa drei bis sechs Zentimeter hinzu.</p>
<p>Das Gewicht variiert dabei jedoch sehr stark. Jungtiere bringen größtenteils nur um die 200 Gramm auf die Waage, während robuste ausgewachsene Tiere an die 700 Gramm herankommen. Dabei verfügen Männchen im Normalfall über eine höhere Körpermasse als Weibchen.</p>
<p>In den meisten Fällen ist rund 60 Prozent der Fellbedeckung braun. Charakteristische Merkmale des europäischen Feldhamsters stellen die weißen sowie cremefarbenen Flecken im Bereich der Schnauze, der Wangen sowie den Schultern dar. Die Körpervorderseite wird durch schwarzes Fell bedeckt.<br />
Der Feldhamster erlangt durch die differenzierte Färbung den Titel des buntesten europäischen Pelztieres. In den meisten Fällen hat das Tier eine Lebenserwartung von circa zwei Jahren.</p>
<p>Übrigens ist der Feldhamster nicht für die Haltung als Haustier geeignet. Davon abgesehen, dass er sehr viel Platz bräuchte (Auslauf statt Käfig), steht er auch unter Naturschutz. Wer sich <a href="https://tierisch-verliebt.de/magazin/hamster/">einen Hamster halten</a> will, der sollte z.B. auf den beliebten Goldhamster zurückgreifen.</p>
<h2>Informationen zur Lebensweise des europäischen Feldhamsters</h2>
<p>Der europäische Feldhamster gehört zu den Einzelgänger unter den Tieren und besitzt damit ebenfalls jeweils einen eigenen Bau. Dieser wird streng gegenüber Artgenossen verteidigt und der Bereich rundherum durch individuelle Duftmarken markiert. Das Hauptnahrungsmittel des Nagetier besteht aus Körnern und Hülsenfrüchte. Gelegentlich kommen jedoch auch Pflanzen wie Klee, Rüben, Mais, Getreidepflanzen sowie Wildkräuter hinzu.<br />
Der Hamster lebt jedoch nicht rein vegetarisch. Die tierischen Produkte der Nahrung des Nagetiers stellen vor allem Regenwürmer, Insekten und Käfer dar.</p>
<p>Wie viele Nagetiere gehört auch der europäische Feldhamster zu den nachtaktiven Arten. Des Weiteren betreibt er jährlichen Winterschlaf. Dieser dauert gewöhnlich von September bis April an. In diesem Zeitraum gibt es jedoch zwischenzeitliche Aufwachphasen, dessen dauert zwischen fünf und fünfzehn Tagen variieren. In diesem Zeitraum kümmert sich das Tier vor allem um die Nahrungsaufnahme. Vor dem Winterschlaf sammelt sich jedes Tier um die zwei Kilogramm Nahrung, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Gelingt es einem einzelnen Tier nicht, genug Nahrung aufzuspüren, ist der innerartliche Kannibalismus unter den europäischen Feldhamster äußerst verbreitet.</p>
<p>Nach dem Erwachen fängt das Tier bereits an, sich um die Errichtungen eines geeigneten Sommerbaus zu kümmern. Dabei gräbt es kleine, enge und äußerst steile Tunnel und Kanäle in den Boden. Diese reichen meist zwischen 50 und 100 Zentimetern unter die Erdoberfläche. Die Paarungszeit beläuft sich, je nach Temperatur, auf die Monate zwischen Mai und August.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wisentinsel.de/der-europaeische-feldhamster/">Der Europäische Feldhamster</a> erschien zuerst auf <a href="https://wisentinsel.de">wisentinsel.de</a>.</p>
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