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	<title>Vögel Archive - wisentinsel.de</title>
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	<description>Wundervolle Tiere in Europa - der Blog</description>
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	<title>Vögel Archive - wisentinsel.de</title>
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		<title>Vogelhäuser &#8211; warum werden sie immer wichtiger?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 09:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vögel]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes & Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie sind ein notwendiger Schutz und bieten den gefiederten Gartenbewohnern einen ganzjährigen Unterschlupf: Vogelhäuser. Mit diesen Tipps können Sie Gartenvögeln Gutes tun, wenn die Nahrung knapp und es draußen unwirtlich wird. Vogelhäuser &#8211; warum sind sie wichtig? Vogelhäuser sind eine gute Möglichkeit, Rotkehlchen, Spatzen &#38; Co. über die kalten Herbst- und Wintermonate zu helfen. Spätestens [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind ein notwendiger Schutz und bieten den gefiederten Gartenbewohnern einen ganzjährigen Unterschlupf: Vogelhäuser. Mit diesen Tipps können Sie Gartenvögeln Gutes tun, wenn die Nahrung knapp und es draußen unwirtlich wird.</p>
<h2>Vogelhäuser &#8211; warum sind sie wichtig?</h2>
<p>Vogelhäuser sind eine gute Möglichkeit, Rotkehlchen, Spatzen &amp; Co. über die kalten Herbst- und Wintermonate zu helfen. Spätestens wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken und der erste Schnee fällt, sind Vögel auf einen schützenden Unterschlupf angewiesen. Aufgrund der Tatsache, dass der Mensch zunehmend in den natürlichen Lebensraum der gefiederten Tiere eingreift, ist dies kein leichtes Unterfangen. Daher macht es Sinn, den kleinen Gartenbewohnern mit einem Dach über dem Kopf unter die Flügel zu greifen.</p>
<p>In puncto Nahrung gilt: Ist der Winter nicht sehr streng, finden die Vögel ausreichend Nahrung &#8211; auch ohne menschliche Hilfe. Voraussetzung ist jedoch, dass der Garten sehr naturnah gestaltet ist, denn das ist bereits die beste Winterhilfe für die gefiederten Mitbewohner. Möchten Sie die Gartenvögel dennoch &#8211; insbesondere bei Schnee und Frost &#8211; aktiv bei ihrer Nahrungssuche unterstützen, bietet sich ein spezielles Futterhäuschen an. Während Gegner der Fütterung die zusätzliche Gabe von artgerechtem Futter als unkontrollierten Eingriff in den natürlichen Ausleseprozess ansehen, sprechen sich Experten sogar vehement für eine ganzjährige Vogelfütterung aus. Denn aufgrund der zunehmend schlechter werdenden Umweltbedingungen für Vögel komme es mittlerweile auf den Schutz eines jeden einzelnen Tieres an. Die sowohl von Kleingärtnern als auch von Landwirten versprühten Pestizide führen zwangsläufig zu einer Verminderung des natürlichen Futterangebots für die Vögel. Abgeholzte Hecken und Sträucher tragen dazu bei, dass immer mehr Vögel ihren natürlichen Lebensraum verlieren und von Futterknappheit bedroht sind.</p>
<p>Tipp: Auch das Aufhängen und Aufstellen von Nistkästen bietet Gartenvögeln ein sicheres und trockenes Winterquartier. Die Kästen werden nicht nur im Winter von den Gartenvögeln bewohnt &#8211; auch im Frühjahr und im Sommer dienen die Nisthilfen als willkommener Unterschlupf.</p>
<h2>Das Vogelhaus &#8211; selbst bauen oder kaufen?</h2>
<p>Grundsätzlich gilt: In Bezug auf Design und Ausführung sind Garten- und Balkonbesitzern beim klassischen Vogelhaus keinerlei Grenzen gesetzt. Im Fachhandel und über das Internet gibt es zahlreiche große und kleine Vogelhäuser aus vielerlei Materialien und in einer Preisspanne von sehr günstig bis hin zur Luxus-Variante.</p>
<p>Wer kein Häuschen kaufen möchte, der kann mit etwas handwerklichem Geschick kurzerhand einen Unterschlupf für seine Garten-Mitbewohner bauen. Wichtig ist dabei nur, dass das fertige Haus zuverlässig Wind und Wetter trotzt und trocken bleibt. Beim Material für das Vogelhäuschen sollten daher massive und witterungsbeständige Bauteile heimischer Holzsorten den eher kurzlebigen Span- oder Sperrholzplatten unbedingt vorgezogen werden. Um das Vogelhaus so natürlich wie möglich zu bauen, bitte zum Fixieren statt gesundheitsschädlicher Kleber ausschließlich Schrauben und Nägel verwenden. Wichtig: Unbedingt daran denken, das fertige Vogelhäuschen mit natürlichen Mitteln zu imprägnieren, um sowohl Futter als auch Vögel effektiv vor eindringender Nässe zu schützen.</p>
<p>Gut zu wissen: Das Vogelhaus darf gerne etwas größer geplant werden, um möglichst vielen Vogelarten einen schützenden Unterschlupf zu gewähren.</p>
<p><strong>Wichtig</strong>: Denken Sie daran, dass das neue Vogelhaus regelmäßig gereinigt werden muss. Wie Sie ein Vogelhaus richtig reinigen, können Sie <a href="https://gartenguru.net/vogelhaeuser/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> nachlesen.</p>
<h2>Der ideale Standort für das Vogelhaus</h2>
<p>Ist das Vogelhaus erst einmal fertig gebaut oder gekauft, kommt bei vielen Vogelfreunden die Frage nach der optimalen Befestigung auf. Egal, ob Sie das Vogelhaus aufstellen oder lieber aufhängen möchten: Es empfiehlt sich, das schützende Häuschen stets in einer Höhe von mindestens eineinhalb Metern über dem Boden anzubringen, um Vogelfeinden wie Mardern oder Katzen keine Anpirschmöglichkeit zu bieten. Ein guter Tipp für alle Katzenbesitzer: Wird dem Stubentiger ein Katzenglöckchen umgebunden, ist ein geräuschloses Anschleichen nahezu unmöglich für ihn.</p>
<p>Grundsätzlich sind sowohl Terrasse als auch Balkon ein guter Standort für den schützenden Unterschlupf. Kommt es hier allerdings wiederholt zu Ruhestörungen für die gefiederten Gartenfreunde, werden sie unter Umständen schnell wieder das Weite suchen und die Futterstelle künftig meiden. Tipp: Ein Baum eignet sich nicht nur ideal als Standort für ein Vogelhaus, er bietet den Schutz suchenden Vögeln auch Ruhe.</p>
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		<title>Der Schilfrohrsänger</title>
		<link>https://wisentinsel.de/der-schilfrohrsaenger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2018 08:19:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vögel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schilfrohrsänger gehört zur Gattung der Rohsänger, welche im Lateinischen als Acrocephlaus bezeichnet werden. Der Vogel ist vor allem im Südwesten Mitteleuropas beheimatet. Da es sich um einen Durchzügler handelt, trifft man ihn je nach Jahreszeit auch in anderen Teilen Mitteleuropas an. Aussehen und Physiologie Vögel dieser Art werden maximal 13 cm lang und weisen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schilfrohrsänger gehört zur Gattung der Rohsänger, welche im Lateinischen als Acrocephlaus bezeichnet werden. Der Vogel ist vor allem im Südwesten Mitteleuropas beheimatet. Da es sich um einen Durchzügler handelt, trifft man ihn je nach Jahreszeit auch in anderen Teilen Mitteleuropas an.</p>
<h2>Aussehen und Physiologie</h2>
<p>Vögel dieser Art werden maximal 13 cm lang und weisen eine Flügelspannweite von bis zu 21 cm auf. Das Gewicht des Schilfrohrsängers variiert je nach Exemplar zischen 10 und 15 Gramm. Auf seiner Oberseite ist er braun oder grau, die Bauchseite ist gelblich eingefärbt. Besonders auffällig sind die schneeweiße Kehle sowie der spitzzulaufende Schnabel des Tieres. Hellgraue Streifen über den Augen sowie eine schwarze Kopfdecke zeichnen diese Art aus. Eine weitere Besonderheit: Männchen und Weibchen sehen hinsichtlich ihrer Färbung genau gleich aus. Rein äußerlich sind die Geschlechter nicht voneinander zu unterscheiden.</p>
<h2>Vorkommen und typischer Lebensraum</h2>
<p>Der kleine Brutvogel kommt vor allem in der borealen bzw. mediterranen Zone sowie in der Steppenzone der Zentralpaläarktis vor. Man findet ihn dort im Tiefland und in unteren Mittelgebirgslagen. Außerdem halten sich vereinzelt immer wieder Exemplare im Nordwesten Europas auf. In Richtung Süden bildet der nördliche Mittelmeerraum dir Grenze der Verbreitung. Außerdem wurden in der Vergangenheit bereits Vögel in Teilen Anatoliens und in Krim, in Aserbaidschan sowie im Norden des Iraks gesichtet.</p>
<p>Da es sich bei den Tieren um sogenannte Langstreckenzieher handelt, sind sie in den Monaten April bis Oktober in ganz Europa unterwegs. Im Winter wechseln die Vögel den Standort und bleiben vor allem in Afrika. Weil die Vögel sehr lange Strecken von bis zu 6.000 Kilometer zurücklegen, verfügen sie über Fettreserven. Normalerweise leben die Tiere vor allem im Schilf oder an dichtbewachsenen Ufergebüschen. Auch in der Nähe von Mooren, Sümpfen oder an Feuchtwiesen fühlen sich Schilfrohrsänger besonders wohl.</p>
<h2>Schilfrohrsänger als bedrohte Art auf Roter Liste</h2>
<p>Der Schilfrohrsänger ist Bestandteil der Roten Liste, auf welcher alle Arten stehen, die als besonders gefährdet oder gar als vom Aussterben bedroht gelten. Der Bestand unterliegt starken Schwankungen, weil eine erfolgreiche Brutzeit vom Wasserstand in den Brutgebieten abhängig ist. Die Vögel brüten zwischen Mai und Juni. Da die relevanten Gebiete zunehmend vernichtet werden, sind die Tiere zumindest in weiten Teilen ehemaliger Verbreitungsgebieten heute nicht mehr anzutreffen.</p>
<p>Bereits seit 1960 kommt es vor allem im westlichen Mitteleuropa zu einem drastischen Rückgang der Population. Die Populationsgröße liegt heute &#8211; im Vergleich zu damals &#8211; bei gerade einmal fünf bis zehn Prozent. In solchen Gebieten, welche zunehmen unter Naturschutz stehen, erholt sich die Population allmählich. Diese Bestandserholungen sind jedoch örtlich beschränkt und daher keinesfalls als langfristig zu werten. In Mitteleuropa brüteten in den 2000er Jahren zwischen 315.000 und 590.000 Brutpaare. Der Anteil in Deutschland lag ungefähr bei 17.000 bis 27.000. Exakte Zahlen lassen sich nicht nennen, da die Zählungen auf Beobachtungen beruhen. Anhand der Zahlen von damals ist jedoch eindeutig zu erkennen, dass der Bestand in seiner Gesamtheit drastisch sinkt. Voraussichtlich wird die Population in den nächsten Jahren auch noch weiter zurückgehen, solange die Lebensräume des Schilfrohrsängers nicht besser geschützt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wisentinsel.de/der-schilfrohrsaenger/">Der Schilfrohrsänger</a> erschien zuerst auf <a href="https://wisentinsel.de">wisentinsel.de</a>.</p>
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